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Deine persönliche Anleitung zum Glücklichsein

Kaum ein psychologischer Forschungszweig boomt so intensiv und erfährt so viel Aufmerksamkeit in den letzten Jahren wie die so genannte Positive Psychologie. In den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts fragte sich eine Gruppe von Psychologen, warum in der Psychologie eigentlich bisher zwar der Entstehung von psychischen Störungen und deren Beseitigung durch Therapien sehr viel, der Entstehung von psychischer Gesundheit und den Bedingungen, die diese fördern, aber sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden war. Diese Psychologen wollten dies ändern und begannen daher, sich zunehmend der Erforschung der Voraussetzungen von Glück, Zufriedenheit und seelischer Gesundheit zu widmen. Weiterlesen ...

Panikattacken - Wie man mit ihnen umgehen kann

Nachdem meine Leserin Karin mich über die Kommentarfunktion so nett gestupst hat, kommt nun hier endlich der lang versprochene zweite Teil zum Thema Panikattacken. Diesmal soll es schwerpunktmäßig darum gehen, wie man ihnen begegnen kann. Vorab aber auf jeden Fall noch mal der Hinweis, dass dieser Artikel natürlich keine Therapie ersetzen kann! Die darin vorgestellten Ansätze und Übungen sollen lediglich als Anregung dienen - was davon dir selbst für dich nützlich erscheint und du gerne ausprobieren würdest, bleibt dir völlig überlassen. Weiterlesen ...

Die Kinder psychisch kranker Eltern

Am Dienstag lief auf ARTE mal wieder ein interessanter Themenabend: „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt - Volkskrankheit Depression“. In zwei Beiträgen wurde viel interessantes und aktuelles Wissen zu den psychischen Erkrankungen Depression und bipolare Störung (hierbei wechselt die Befindlichkeit des Betroffenen zwischen manischen und depressiven Phasen) vermittelt. Wer sich für diese Themenbereiche interessiert, den Sendetermin aber verpasst hat, dem sei das Videoportal ARTE+7 ans Herz gelegt, das es ermöglicht, sich die Beiträge noch bis zum 22.1. kostenlos im Internet anzusehen. Weiterlesen ...

Sexueller Missbrauch - Die Narben auf der Seele

Ein Thema habe ich hier im Blog bisher noch nicht aufgegriffen, obwohl es eigentlich eines ist, das mir sehr am Herzen liegt und mich auch in der Arbeit immer wieder begleitet: die Folgen sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Mädchen. In den letzten Wochen hat es sich aber mal wieder sehr in den Vordergrund gedrängt; einmal deshalb, weil unsere Notruf- und Beratungsstelle für Frauen in Landau 15jähriges Jubiläum hatte und wir aus diesem Anlass die bekannte Traumatherapeutin Michaela Huber als Gastreferentin eingeladen hatten, und zum anderen deshalb, weil mich über Egoload zwei Frauen angeschrieben haben, die zu diesem Thema Unterstützung suchten. Also ist es offensichtlich an der Zeit, darüber zu bloggen ... wahrscheinlich sogar mehrmals. Weiterlesen ...

Ich will nicht mehr leben

Dieser Kommentar zu einem meiner Blogeinträge letzte Woche war der Anstoß dafür, dass ich heute noch einmal etwas zum Thema Selbstmord auf dieser Seite schreiben möchte. Schon länger ist uns aufgefallen, dass viele Zugriffe auf dieses Blog über Sucheinträge erfolgen, die - direkt oder indirekt - etwas mit dem Thema Suizid zu tun haben. Wenn du auch zu denjenigen gehörst, die sich entweder gerade aktuell oder vielleicht auch immer wieder mal mit Gedanken an einen Freitod tragen, wenn du vielleicht gerade in einer Lebenskrise steckst und überlegst, ob Selbstmord nicht eine mögliche Lösung dafür wäre, dann möchte ich dir heute ein paar (hoffentlich hilfreiche!) Überlegungen mitgeben.
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Die Krise als Chance zur Entwicklung: Lebensaufgaben verstehen und annehmen

Ich lese gerade in einem schönen Buch von Elisabeth Lukas, einer Schülerin des Wiener Psychiaters und Logotherapie-Begründers Viktor E. Frankl. „Auf den Stufen des Lebens“ heißt es. Stufen einmal deshalb, weil die Fallgeschichten darin sich vor allem mit Situationen beschäftigen, die für Menschen Krisen bedeuten. Oft sind es Schicksalsschläge, z. B. schwere Verlusterlebnisse oder auch Krankheiten, manchmal auch Krisen, die mit Lebensentscheidungen verknüpft sind.
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Bitte hört, was ich nicht sage!

Gestern Morgen war ja die halbe Republik in ziemlicher Aufregung: Nach der Online-Drohung eines Jugendlichen, am Nikolaustag einen Amoklauf in seiner Schule zu starten, holten besorgte Eltern ihre Kinder aus dem Unterricht oder ließen sie gleich ganz zu Hause; die Polizei war mit zahllosen Einsatzkräften unterwegs, um in Frage kommende Schulen zu sichern und die Medien überschlugen sich wieder mal mit Kommentaren zum Zusammenhang zwischen gewalttätigen Computerspielen und jugendlichen Amokläufern. Später am Tag dann die vorläufige „Entwarnung“ - ein bis dahin verschwundener 18jähriger, der als Verfasser der Nachricht in Frage kam, war tot in einem Waldstück nahe seines Elternhauses im badischen Meißenheim aufgefunden worden. Er hatte sich mit der Pistole seines Großvaters, die er aus dem elterlichen Waffenschrank entwendet hatte, erschossen. Ein paar Vollidioten betätigen sich derzeit als Trittbrettfahrer und haschen mit angeblich nicht ernst gemeinten Amok-Drohungen nach der öffentlichen Aufmerksamkeit. Die Wogen kochen hoch und höher - was tun, wenn das Bildungssystem unter den Attacken weiterer Scherzbolde ins Wanken gerät und der ordnungsgemäße Unterricht nicht mehr ungestört stattfinden kann, wie soll man künftig ernst gemeinte Drohungen von den Mails gelangweilter Freizeitcowboys unterscheiden, muss man Egoshooter-Computerspiele doch vielleicht schneller auf den Index setzen etc. etc. Viele Fragen, wenig Antworten, alle sicherlich wichtig und brennend, kein Zweifel. Weiterlesen ...